Thailand 2009

Reise #1

Vorwort

 

Meine persönliche Reisegeschichte

Ich erzähle diese, weil es meine erste Reise war die ich alleine geplant und gemacht habe. Meine Lieben waren erst etwas skeptisch, ob ich so etwas überhaupt durchziehen werde. Natürlich war ich doch schon in einigen Erdteilen aber da wurde alles organisiert. Wie ihr seht, ich habe getan.

Ein guter Freund, der seit Jahren die Welt bereist und im 08/09 für längere Zeit in Hua Hin weilte hat mich eingeladen ihn dort zu besuchen. Da ich in der Firma grade etwas Trouble hatte, Heidy zum Schifahren nach Sölden ging, habe ich mich kurzfristig für die Reise entschieden. Also ab ins Internet und nach einem geeigneten Flug suchen. Bei Emirats habe ich einen passenden Flug gefunden. Emirates fliegen zwar mit einem Zwischenstopp in Dubai, der Aufenthalt im Flughaben dauert ca. 3 Stunden und gibt etwas Abwechslung und man ist wieder fit für den Rest der Reise.

Dubai Airport ist recht unterhaltsam und die Zeit vergeht zügig. Mit Emirates zu fliegen ist angenehm, obwohl nur „Turiklasse“ (man will ja nicht die ganze Kohle in die Fluggesellschaft stecken) ein guter und freundlicher Service.

Nun, gegen 19.00h in Bangkok gelandet habe ich mein Gepäck ausgecheckt und mich mal auf den Weg zum Ausgang gemacht. Der Bangkok Airport Suvarnabhumi, kannte ich bereits von unserer Reise im 2008 wo wir Thailand und Laos bereisten. Alles war mir sehr vertraut.

Da ich vor hatte, mit dem Taxi nach Hua Hin zu fahren, Hua Hin liegt nur ca. 180 km von Bangkok entfernt, hatte ich es auch nicht so eilig und schaute mich noch ein wenig im Flughaben um. Ich finde die Flughafen Atmosphäre reizvoll und spannend.

 

Gut zu wissen

 

Hua Hin, die königliche Sommerresidenz am Golf von Siam, ist seit Generationen der bevorzugte Badeort der thailändischen High Society. mehr lesen

Bangkok Airport

Emirates

Thailand-Tripp 2011

 

Wie ich so dastand und vermutlich hilflos in die Welt guckte, kam ein uniformierter Mann auf mich zu und fragte ob ich etwas suche. Ich erklärte ihm mit meinem “broken english”, dass ich ein Taxi nach Hua Hin (nur hin) suche. Der Mann strahlte übers ganze Gesicht und man sah förmlich die $ bzw. Baht Scheine in seinen Augen leuchten. Von da an ging alles automatisch und blitzschnell, ich musste mich um nichts mehr kümmern. Ich wurde am Flughaben von einer sehr schönen jungen Frau mit eine Auto abgeholt und ich freute mich schon auf eine anregende Fahrt. Leider hat sie mich nur etwas ausserhalb vom Flughafen in einen Hinterhof zu einem Taxistandplatz gefahren.

Etwas mulmig war mir schon, aber ich dachte in Bern durch den HB zu gehen ist ja auch gefährlich.

Im düsteren Hinterhof kam eine ältere Frau und kassierte die abgemachten 2500 Baht (ca. CHF 80.–), alles mit Quittung versteht sich. Das Gepäck wurde in ein anderes Fahrzeug umgeladen und ein Thai begrüsste mich kurz und freundlich. Das Taxi war nicht das neuste Model aber sehr sauber und gut gepflegt. Das Ziel war bekannt und somit konnte die Reise losgehen. Der Fahrstil des Drivers war sehr angenehm, schön zügig aber keine Raserei, also konnte ich mich zurücklehnen und die Reise geniessen. Ausserhalb Bangkok verliess er die Hauptstrasse weil er tanken musste. Das war denn Ebbe ein Murks, denn er musste Gas tanken. Das Fahrzeug wurde wohl nachträglich umgerüstet. Das gib mir etwas Zeit mich umzusehen und rasch etwas kleines zu essen. Leider konnte ich mich mit dem Mann nicht unterhalten, er sprach kein Wort Englisch und mein Thai hörte ungefähr bei sawadii kap auf.

Fortsetzung folgt

Hua Hin Februar 2009 – Story by Rönu

Wenn Du genug vom Rummel hast, empfehle ich die Dolphin Bay. Diese liegt die ca. 30km südliche von Hua Hin.

Du findest dort einen langen und einsamen Strand. Einige wenige Hotels geben dir das Gefühl nicht ganz ab der Welt zu sein. Es lohnt sich ab Hua Hin ein Moped zu mieten, meist für wenige Bath. Auf Nebenstrassen findest du locker zur Dolphin Bay. Gut, ich hatte einen Guide, der Housi hat mir die besten und schönsten Ecken gezeigt.

Ganz in der Nähe befindet sich der Khao Sam Roi Yot Nationalpark mit seinen ausgedehnten Mangroven Wälder. Achtung, nimm jemand mit Ortskenntnissen mit, gerne kann man sich in den Sümpfen verfahren. Wenn’s geregnet hat sind die Wege vielfach unter Wasser. Selbstverständlich geht’s auch zu Fuss.